11.12.2025 … ‚raus aus dem Kopf

Im letzten Beitrag habe ich Zeichnungen gezeigt, die das Thema „Loslassen“, „Fallen lassen“ und “ aus dem Kopf nehmen“ zeigen. Eine Zeichnung habe ich zu einem kleinformatigen Gemälde gemacht.

Das Spontane und Klecksige der Zeichnung ist nun zu einer ikonischen klaren Figurform transformiert.

Etwas aus dem Kopf herausnehmen – Acrylfarbe gold / weiß und Tuschestift auf 30 cm x 30 cm Leinwand

Die Ausgangszeichnung ist auf die Geste reduziert, das Gemälde ist in der Form klarer, entschiedener und nicht mehr spontan improvisiert. Das Ziel ist auch ein anderes, es soll nicht eine neue Figuration entdeckt werden, sondern eine bereits gefundene Figuration soll einen gültigeren Ausdruck erhalten.

Vermutlich deshalb habe ich zur Hintergrundfarbe Gold gegriffen, gleichsam einer Ikone soll dieses Figurzeichen dafür stehen “ Etwas aus dem Kopf herauszunehmen“, das Bild soll mich daran erinnern, dass ich mich mit diesem oder jenem nicht mehr gedanklich beschäftigen möchte oder sollte.

In der Ausgangszeichnung, welche ich noch weiter verändere, zum Beispiel in „etwas aufheben“, sind neue Möglichkeiten – Variationen eingeschlossen, die es zu entdecken gilt.

Tuschezeichnung DIN A 4 – rechts auf transparentem Papier gespiegelt – aus dem November 2025

Das bildliche Thema ist das Handzeichen und ein unterhalb angeordneter Kritzel, welche zusammen ein Motiv bilden, aus welchem sich Variationen ergeben können.

11.12.2025 Gu