25.11.2025 … einfach nur zeichnen

Nach den Experimenten mit Schrift-Bildern hat meine Hand einfach nur zeichnen wollen. Aus der ersten Geste heraus, einem Hiebkritzel mit Tuschefleck oder Tuscheklecks, entwickelt sich die Improvisation.

Weitere Figurationen sind entstanden und zwei Zeichnungen bleiben mir besonders im Auge.

Sieht diese Figuration nicht aus, als ob sie etwas wegwirft oder fallen lässt ? Vielleicht ist es auch ein Loslassen. Jedenfalls scheint sie dem „Ding“, das weggeworfen wird, hinterher zu schauen – ein Auge blickt argwöhnisch, oder ?

Diese Zeichnung erinnert mich an Albert Camus. “ Der Mensch wendet sich seinem eigenem Leben zu“

Hier die Zusammenfassung von der Suchmaschine KI :

Albert Camus‘ Philosophie des Absurden beschreibt die menschliche Suche nach Sinn in einer sinnlosen Welt. Die Aussage „der Mensch wendet sich seinem eigenen Leben zu“ ist eine Interpretation seiner Idee, dass man sich trotz der Absurdität des Lebens auf das Hier und Jetzt konzentrieren und die Revolte gegen das Absurde annehmen soll. Das bedeutet, das Leben angesichts des Mangels an vorgegebenem Sinn anzunehmen und durch Handeln und Solidarität einen Sinn zu schaffen, wie in seiner Darstellung von Sisyphos als glücklichem Menschen, der den Stein immer wieder den Berg hinaufrollt. 

( siehe meine beiden Beiträge aus 2023 https://umkehrbilder.de/2023/29-06-2023-sisyphus-und-atlas/

https://umkehrbilder.de/2023/06-07-2023-nun-doch-ein-triptychon/ )

Der Mensch steht vor dem Absurden: Camus‘ Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass der Mensch nach Sinn strebt, aber die Welt keinen vorgegebenen Sinn hat.

Akzeptanz und Revolte: Anstatt zu verzweifeln, schlägt Camus vor, diese absurde Situation zu akzeptieren und sich dagegen aufzulehnen (Revolte).

Der eigene Weg: Diese Revolte ist eine Hinwendung zum eigenen Leben, um es selbst zu gestalten. Die Freiheit entsteht in dieser Rebellion und in der Annahme des Lebens trotz seiner Sinnlosigkeit.

Da guckst du ! – was ?!

25.11.2025 Gu

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