Eine Serie Zeichnungen hat sich dem „Loslassen“ und „Wegwerfen“ gewidmet, dann ging es weiter mit dem Thema „Hand“ und nun habe ich die Sache umgedreht. Aus dem „…, raus aus dem Kopf“ wird ein „…, rein in den Kopf“ – denn es gibt nicht nur Gedanken und Angelegenheiten, die man aus seinem Kopf heraus haben möchte, sondern auch umgekehrt, Dinge, mit denen man sich beschäftigen möchte, die also „hinein in den Kopf“ sollen, weil man selbst es so möchte.

Vielleicht hat es etwas mit dem Jahreswechsel zu tun, weil man sich doch etwas vornimmt oder tatsächliches etwas Neues ansteht, mit dem sich die gedankliche Beschäftigung lohnt.
Entstanden ist eine Serie von fünf Zeichnungen, die wie ein Comic aufeinander aufbauend die Abfolge des „Sich einverleibens“ also das “ hinein in den Kopf“ zeigen – fast wie eine Animation.





Am Ende scheint die Figuration ganz zufrieden mit dem „Neuen“ zu sein, das vom Kopf in den Bauch rutscht. Diese Vorstellung ist irgendwie schön, wenn sie so einfach auch in der Realität gelingen würde.
01.01.2026 Gu